Wie bin ich in die Hundewelt abgerutscht? Wie kam ich zu meinem ersten Hund? Wieso folgte kurz darauf ein zweiter?
Von der Teenagerin, die Angst vor großen Hunden hatte, zur glücklichen Doppel-Hunde-Mama – in diesem ersten Blog-Post erzähle ich euch meine Geschichte vom überraschenden Einstieg in die Hundewelt. Also viel Spaß!
Meine Kindheit: Ein Hofhund und eine Katzenliebe
Meine ersten Berührungspunkte mit Hunden hatte ich schon als Kind, da meine Eltern immer einen Hund hatten. Auf dem kleinen Bauernhof, auf dem ich aufwuchs, war dieser stets ein typischer Wach- und Hofhund.
Doch ehrlich gesagt – als Kind und Teenager hatte ich nie viel mit ihm zu tun. Im Gegenteil, ich war ein absoluter Katzenfan und hatte meine eigene Katze. Viel interessanter ist aber: Als Teenager hatte ich zeitweise sogar Angst vor Hunden, vor allem vor größeren, da der Hund den meine Eltern hatten, als ich ein Kind war, sehr stürmisch war. Somit kannte ich eigentlich nur stürmische eher aufdringliche Hunde. Als ich mit 17 auszog, war das Thema Hund für mich gefühlt dann erst einmal Lichtjahre entfernt.
Das Leben zog weiter, servierte mir irgendwann meinen Freund und nach etwa einem Jahr zogen wir zusammen in eine süße 2-Zimmer-Wohnung. Aber wie kam ich jetzt wirklich auf den Hund?
Die Social-Media-Falle: Wie die Idee zu wachsen begann
Naja, das ist eigentlich ganz einfach: Social Media.
Es mag blöd klingen, aber ich konsumierte so viel Hunde-Content, dass es irgendwann etwas mit mir machte. Keine Sorge, ich kaufte mir nicht am nächsten Tag direkt einen Hund! Die Idee begann aber zu wachsen.
Als großer YouTube-Fan recherchierte ich intensiv. Meinen Freund redete ich nebenbei so lange in Grund und Boden, bis auch er irgendwann zustimmte (er ist auch begeistert und hat auch mit mir recherchiert). Ich verbrachte wochenlang damit, Hundevideos zu konsumieren und alles Mögliche in Erfahrung zu bringen.
Zwischenzeitlich ist dann noch einiges in unserem Leben passiert und so dauerte es noch mehr als ein halbes Jahr, bis die Idee wirklich konkret wurde. Anfang des Sommers 2024 waren wir uns dann aber sicher: Wir sind bereit für einen Hund!
Die Entscheidung: Ein Havaneser soll es sein!
Nun zur nächsten Herausforderung: Welche Rasse? Wir wollten einen Hund, der anfängerfreundlich und gut zu erziehen ist, gerne mit dem Menschen arbeitet und vor allem genetisch relativ gesund ist.
Dabei stießen wir auf den Havaneser. Die Rasse stand fest.
Als Nächstes suchten wir nach einem Züchter. Zum Glück fanden wir einen, der nicht zu weit entfernt war. Nach einem ersten Anruf, bei dem ich ein paar Fragen beantworten musste, wurden wir zum Kennenlernen eingeladen. Dort verliebten wir uns in unsere kleine Maus Mango.
Willkommen, Mango! Die harte Realität der Welpenzeit
Mitte August konnten wir Mango dann mit neun Wochen abholen. Ich war im siebten Himmel, bin aber relativ schnell tief gefallen. Unsere kleine Maus hat wirklich viel Power in ihrem kleinen Körper, und ich muss zugeben, ich hatte die Welpenzeit etwas unterschätzt.
Danach kam die Pubertät, in der sie sich auch immer noch befindet. Jeder Tag ist eine Wundertüte!
Dennoch muss ich sagen, dass das Zusammenleben mit diesem kleinen Geschöpf schon nach wenigen Wochen etwas in mir verändert hat: Ich habe meine Leidenschaft gefunden, und das sind Hunde. Das heißt nicht, dass ich nicht auch mal genervt oder auf 180 bin. Aber es deckt mittlerweile einfach ein extrem großes Interessengebiet von mir ab, und deshalb habe ich auch diesen Blog angefangen.
Hund Nummer Zwei: Weil die Leidenschaft so groß ist
Die Leidenschaft war so groß, dass ich kurz darauf die Kapazitäten sah, um noch tiefer in die Hundewelt einzutauchen und Hund Nummer Zwei in unser Leben zu holen. Der wichtigste Faktor war dabei, dass ich gerade im ersten halben Jahr noch die nötige Zeit für die wichtigste Erziehungsphase aufbringen konnte.
Meine Entscheidung für den zweiten Hund war also aus einem reinen Leidenschaftswunsch entstanden und dem Wissen um meine momentanen Kapazitäten geboren. In den nächsten Posts erzähle ich euch dann mehr über Mango, ihrer Schwester Lemon und was die Welpenzeit WIRKLICH bedeutet.
Aber jetzt zu euch: Was war euer verrücktester oder schönster Weg zum ersten Hund? Schreibt es mir in die Kommentare
